Signale

Beobachter verfolgen einen nervösen DAX. Nach unten will er nicht und nach oben kann er nicht, könnte eine Schlussfolgerung lauten. Nach einem positiven Jahresstart wollen sich Anleger nicht wieder mit den Risiken am Markt beschäftigen. Zu schön ist das Börsenleben, wenn die Kurse steigen. Doch mögliche Chancen am Aktienmarkt können nur mit sehr hohem Risiko erkauft werden und das ist nicht, was die Investoren wollen. Also hofft man auf Stärke und ist trotzdem bereit, jederzeit den Verkaufsknopf zu betätigen.

An den Börsen kommt es immer wieder punktuell zu starken Anstiegen. Da hat dann ein Unternehmen wie z. B. Facebook gute Zahlen vorgelegt und Anleger geraten aus dem Häuschen. Doch dann sind da die vielen anderen Unternehmen, die die Erwartungen nicht mehr erfüllen können, unter anderem der Riese Amazon, der seinen Zenit erreicht haben könnte. In Deutschland musste der Blick häufig auf die Wirecard Aktie gerichtet werden. Gleich zweimal brach der Aktienkurs ein und das zeigt, wie fragil die Anlage in Aktien ist. Anleger tragen zu jederzeit ein Risiko, dass ihr Investment massiv an Wert verlieren oder sogar wertlos werden kann. Lesen Sie in unserem Buchtipp (mehr erfahren), wie der Aktienmarkt funktioniert.

DAX, Tageschart, Stand 11.180 Punkte

Der DAX sollte nach dem Bruch der Trendlinie (T1) die Unterstützungslinie bei 11.050 Punkten erreichen. Es wurden 11.051 Punkte. Daraufhin folgte wieder Kaufinteresse und der Index konnte sich von dem Verlaufstief wieder absetzen. Nun lautet die spannende Frage, wie es weitergeht und die Antwort darauf ist diesmal besonders kompliziert.

Der Nasdaq Index hat seine Aufwärtsbewegung bereits ausgeschöpft. Nach der technischen Analyse sollte an der amerikanischen Technologiebörse kein direkter Zugewinn möglich sein. Nimmt man weiterhin an, dass der DAX ohne seinen großen Bruder keinen Alleingang wagen wird, dann ist auch in Deutschland nicht mehr von einem Kursanstieg auszugehen.

Doch da sind noch die beiden Wochenkerzen des DAX, die deutliche Lunten anzeigen. Auch die letzten drei Tageskerzen zeigen bestehendes Kaufinteresse im Markt, denn auch sie haben Lunten unter den Kerzenkörpern. Im kurzfristigen Bild will der Index demnach nicht fallen, ist die Interpretation dieser Kerzen aus dem Chartbild. Damit rückt das Ausbruchsziel, welches sich Mitte Januar mit dem Ausbruch über die damalige Widerstandszone bei 11.050 aktiviert hatte, wieder in den Fokus.

Short Signal ID 2257

In der neuen Woche könnte der DAX zunächst einen Versuch unternehmen erneut das bisherige Verlaufshoch im Bereich bei 11.320 Punkten zu erreichen und kurzzeitig auch zu überspringen. Spätestens im Bereich bei 11.400 Punkten sollte den Käufern die Kraft ausgehen und der Index wieder nach Süden abdrehen. Erneut ist das Ziel dann die wichtige Trendlinie bei 11.050 Punkten. Bleibt der Index unterhalb von 11.220 Punkten, dann ist, ohne den Ausflug auf der Oberseite, gleich mit dem Ansteuern des Preisbereiches von 11.050 Punkten zu rechnen.

Ein Rückfall unter die den Kursbereich bei 11.000 Punkten würde die Annahme verstärken, dass der Index seine Aufwärtskorrektur abgeschlossen haben könnte. Wir melden uns zeitnah mit neuen aktuellen Einschätzungen zum DAX bei unseren Lesern. Nutzen Sie unseren Newsletter (hier eintragen).

 

Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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