Signale

Die USA beginnen einen Handelskrieg riesigen Ausmaßes. Dieser Schritt ist keine Überraschung gewesen, dennoch wollten die Anleger nicht frühzeitig verkaufen. Der Schreck ist jetzt umso größer. Die Börsenkurse rauschen in den Keller. Für die Aktienanlage beginnen schwere Zeiten, da nun die Firmen verschreckt sind, die Anleger sowieso und wie es mit den Unternehmensgewinnen weitergehen wird steht in den Sternen.

Es ist den Marktteilnehmern nicht zu verdenken, dass sie bis zuletzt gehofft haben, dass so ein drastischer Schritt wie ein Handelskrieg ausbleiben würde. Viel zu lange haben sich die Anleger an kleinen Dellen in einem endlosen Aufwärtstrend gewöhnt und diesmal sollte es wieder so sein.

Folglich wurden Risiken der Aktienanlage ausgeblendet. Das ist zwar fatal an der Börse (mehr erfahren), doch wer noch nie einen Crash oder einen heftigen Abverkauf erlebt hat, der winkt bei solchen Warnungen schnell ab. Nun also die harte Tour.

DAX, Tageschart, Stand 21.726 Punkte

DAX Handelskrieg Börse

Über die Handelszölle hat man heute viel lesen können. In kurz: Alle Länder, die Waren in die USA einführen wollen, werden mit 10 % Importzöllen belegt, Einige Nationen erhalten höhere Werte. Die EU liegt bei 20 %.

Dieser Schritt der Handelszölle war angekündigt gewesen. Daher ist der Schreck überschaubar. Noch komplizierter wird es, wenn die Antworten der betroffenen Länder eintreffen. Dann ist der Handelskrieg offiziell. Die Aktienmärkte werden dann hart getroffen werden.

Dunkle Wolken hatten sich Mitte März angekündigt. In dem Artikel „DAX: Die Aufwärtsbewegung ist vorüber“ wurde auf das Ende der Börsenrallye hingewiesen. Nach der gestrigen Analyse „DAX: Zollkeule und Abverkauf?“ ist der DAX auf dem Weg zu seinem nächsten Kursziel bei 21.340 Punkten.

Es gibt derzeit keine Eile, warum ein Investor Aktien kaufen wollen würde. Allen Hoffnungen zum trotz ist der Handelskrieg erst am Anfang. Die gestrige Kommunikation ist als Startschuss zu werten. Nun müssen sich die Unternehmen anpassen, Prozesse umstellen, Preise anpassen und niemand weiß, wo man da in der Bilanz rauskommt. Unsicherheit ist das Schlagwort und die mag an der Börse niemand.

Short Signal ID 3939

An der Börse ist jeder Moment vergänglich. Keine KI-Blase, keine Zinsfantasie, kein Billionen-Euro-Sondervermögen kann die Anleger zum Wertpapierkauf animieren, wenn sie keine Aussicht auf Kursgewinne haben. Daher ist mit dem Beginn des Handelskrieges auch für die weitere Zukunft nicht mit einer baldigen Besserung zu rechnen. Wir behalten die Märkte im Auge und veröffentlichen Trading-Signale (mehr erfahren).

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Mit freundlichen Grüßen

Ihr

start-trading Team

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