An rote Vorzeichen haben sich die Investoren von Silber leider gewöhnen müssen. Fast schon hilflos muss der Investor zusehen, wie der Silberpreis an einer Widerstandslinie gescheitert ist und nun nach Süden dümpelt. Auf eine solche langsame Rutschbewegung folgt in der Regel ein deutlicher Preisanstieg. Dieser wird dann in wenigen großen, langen Tageskerzen abgebildet. Der Investor braucht noch etwas Geduld.
Was der Silberpreis in den letzten Wochen präsentiert ist mau. Es begann erfreulich, als der Preis seinen Abwärtstrend überwinden konnte (dicke rote Linie). Das war Anfang Februar. Danach folgte ein deutlicher Anstieg, der den Preis auf 22 $ pro Unze katapultierte. Auf diesem Preisniveau verließen das Edelmetall allerdings die Kräfte.
Zwischendurch sah es mal so aus, als ob der Silberpreis seinen Schub (nach dem Ausbruch) für ein Überwinden der 22 $-Marke nutzen könnte. Diese Annahme hat sich nicht bewahrheitet. Der Silberpreis agierte zu ängstlich, was die Anleger schnell wieder zu einem Ausstieg aus diesem Investment bewegte.
Silberpreis, Tageschart, Stand: 20,09 $
Die wichtigste Information in dem Chartbild ist das Überwinden des Abwärtstrends (dicke rote Linie). Das kommt einer Signalwirkung gleich. Der darauf folgende Anstieg ist der erste Schritt, um von fallenenden Kursen in eine Seitwärtsbewegung zu schwenken.
Nun macht der Silberpreis den Eindruck, als würde er wieder in alte Muster verfallen. Soweit ist es jedoch noch nicht. Im Moment balanciert der Preis den vorangegangenen Anstieg aus. Die Kursbewegung nach dem Scheitern an der 22 $-Marke zeigt ein langsames Abrutschen des Silberpreises.
Dieses stetige Nachgeben des Kurses kann als eine Art des Krafttankes gewertet werden. Der Silberpreis holt Luft für den nächsten Schub. Dieser erfolgt dann nicht mehr stetig (wie die fallenden Kurse), sondern deutlich in wenigen großen, langen Tageskerzen.
Solch ein Anstieg würde den Preis sofort wieder an die Widerstandslinie bei 22 $ führen.
Mit freundlichen Grüßen
Ihr
start-trading Team